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Oberrheinischer Narrenzünfte seit 1959

Die Schergässler empfehlen einen Besuch im Museum des Verbandes: der Narrenschau Kenzingen. Dort gibt es viel Wissenswertes über das närrische Brauchtum in der Region zu erfahren.

Absage aller Großveranstaltungen

der Schergässler Reichenbach

Nicht nur das große Narrentreffen Mitte Januar fällt der pandemischen Situation zum Opfer: Auch der Schergaße-Johrmärkt am Fasentsonntag und -montag sowie der große Zunftabend in der Geroldseckerhalle können unter den aktuellen Rahmenbedingungen nicht statt-finden - zumindest nicht in Präsenz. Denn wie im Vorjahr soll der Zunftabend in digitaler Form in die Wohnzimmer gestreamt werden. Auch eine Neuauflage des Fasent-Pfades ist in Planung. Nähere Infos folgen!

Scher ein ...

und werde Mitglied bei den Schergässlern!

Die Schergässler freuen sich immer über Zuwachs, sei es in Form aktiver Fasnachter oder Unterstützung der gemeinnützigen Arbeit durch eine passive Mitgliedschaft für lediglich 20 € im Jahr. Beitreten - Spaß haben!

 

Frohe Weihnachten und guten Rutsch!

Wir freuen uns, dass der kleine Schergässler einige, der von ihm versendeten Vorlagen ausgemalt zurück bekommen hat und präsentieren gerne die närrischen Christbaumkugeln unseres Narresumes in der Fotogalerie Christbaumkugeln.

Allen Ehrennarren, Schergässlern, weiteren Zunftmitgliedern sowie Freundinnen und Freunden der Fasentzunft wünschen wir auf diesem Weg besinnliche Weihnachtsfeiertage und einen guten Start ins Jahr 2022. Nach wie vor ist nicht klar, wie wir die Fasenttage 2022 gestalten und zelebrieren können. Die Inzidenzen sind in den vergangenen Tage zwar gesunken, jedoch droht uns aufgrund der neuen Virusvariante wieder ein Umkehr der aktuellen Entwicklung. Lassen wir uns einfach überraschen und den Kopf nicht hängen! In der anstehenden fünften Jahreszeit wollen wir auf jeden Fall wieder Präsenz zeigen und unser schönes, närrisches Brauchtum auf geeignet Art und Weise darbieten. Dabei wird der Gesundheitsschutz aller Beteiligten nach wie vor höchste Priorität haben!

Ehre wem Ehre gebührt!

Am Sonntag, den 26. September 2021 fand endlich wieder mal eine gesellige Veranstaltung der Fasenftzunft Schergässler statt. An der Ehrenmatinee durften - den Verordnungen entsprechend - nur Geimpfte, Genesene oder Personen mit aktuellem Testnachweis teilnehmen. Mit Blick auf das Infektionsgeschehen wurde die Veranstaltung unter freiem Himmel durchgeführt, was der Wettergott mit regenfreien und sogar sonnigen Stunden goutierte. Anwesend waren mit Robert Hensle, Gunther Seckinger und Bernhard Schwarz auch drei hochrangige Vertreter des Verbandes Oberrheinischer Narrenzünfte. Letztere Beiden ließen es sich dann auch nicht nehmen, verdiente Mitglieder der Fasentzunft Schergässler mit Ehrungen des Verbandes auszuzeichnen. Für über 33-jähriges närrisches Engagement durften Ehrenoberzunftmeister Martin Meier, Ehrenzunftrat Peter Bauer und Klaus Meier den Verdienstorden in Gold in Empfang nehmen. Diese drei sind somit Zunftmeister Armin Furtwängler, Gerd Furtwängler, Patrick Decker, Jürgen Glatz und Zunftrat Karsten Weinrich elf Jahre voraus, die zuvor den silbernen Verdienstorden für 22-jähriges Engagement überreicht bekamen. Den bronzenen Verdienstorden erhielt Andrea Schillinger aus den Händen von Gunther Seckinger für elf Jahre närrische Tätigkeit.

Im Anschluss an die Ehrungen ergriff Oberzunftmeister Thomas Fischer das Wort und dankte allen über die Fasenttage 2021 Aktiven für ihren Einsatz. Es galt aufgrund der Pandemie neue Formate zu entwickeln und umzusetzen, die viele ehrenamtliche Arbeitsstunden erforderten. Herausgehoben wurde dabei das Engagement des Teams Beinert und von Jürgen Glatz als Tontechniker sowie den Akteuren vor der Kamera, die einen tollen digitalen Zunftabend auf die Beine stellten. Ebenso dankte Oberzunftmeister Thomas Fischer allen, die beim Bau der närrischen Stationen des "Richebacher Fasent-Pfades" ihre Hände im Spiel hatten. Dieses Projekt wurde federführend von Zunftmeister Armin Furtwängler gestemmt und sorgte dafür, dass die Narrenhochburg Reichenbach ihrem altbekannten Fasent-Motto "Kumm un lach in Richebach!" auch über die außergewöhnlichen Fasenttage 2021 gerecht wurde. Einen wichtigen Beitrag lieferten beim Projekt "Richebacher Fasent-Pfad" auch Helmut "de Hämme" Dold, der mit seinen Kracherwitzen auf den Tafeln für viel Frohsinn sorgte sowie Andreas "Änne" Krellmann, der dem Pfad mit tollen Illustrationen ein einzigartiges Gesicht gab.

Beide waren - wie auch Oberbürgermeister Markus Ibert und Christiane Kupfer, die Oberzunftmeisterin der Eulenzunft Seelbach - beim digitalen Zunftabend in einer Live-Schalte zu sehen und hören. Auch hierfür dankte Thomas Fischer, der allen Mitwirkenden als kleines Dankeschön den diesjährigen Saisonorden überreichte sowie eine signierte Illustration von Andreas Krellmann als schöne Erinnerung an ein besonderes Fasentjahr. In dem ein besonderes Baronspaar auch nicht fehlen durfte. Der Lahrer Oberbürgermeister a. D., Wolfgang G. Müller und seine Gattin Elke Oberg führten das Reichenbacher Narrenvolk als Wolfgang Gustav I. und Elke II. mit viel Freude durch die außergewöhnliche Kampagne und durften ebenfalls dankende Worte vom Oberzunftmeister der Schergässler entgegennehmen. In den umfangreichen Dankreigen reihte sich Oberbürgermeister Markus Ibert ein, der den Reichenbacher Narren für ihr großes Engagement ebenfalls dankte und dazu aufrief, den Spaß und Frohsinn in der derzeit von viel Ernst geprägten Zeit weiter zu pflegen. Die allen Anwesenden viel Freude bereitende Ehrenmatinee wurde musikalisch umrahmt von Heribert Heise und endete erst nach Einbruch der Dunkelheit. Schön war´s!

DANKE ...

für eine trotz Pandemie gelungene und denkwürdige Fasent 2021.

Trotz der Einschränkungen ist es allen Beteiligten gelungen, eine Fasent auf die Beine zu stellen, die Spaß gemacht hat. Wir denken gerne an die diesjährigen Aktionen zurück:

Digitaler Zunftabend, Aufhängen der Fasentbändele, Narrenbaumstellen am Lindenplatz, Übernahme der Ortsgewalt am Schmutzigen, Erstellen der Fasent-Zitung, Fasentverbrennung und Richebacher Fasent-Pfad.

Das närrische Brauchtum wurde auch in Pandemiezeiten mit viel Aufwand und Herzblut gepflegt. Allen sei gedankt, die ihren Anteil daran hatten und sich in diesem Jahr besonders engagiert haben.

Ein großer Dank geht auch an unser Baronspaar Wolfgang Gustav I. und Elke II., die uns toll und mit viel Freude durch diese besondere Fasentsaison geführt haben!

Die Schergässler gehen jetzt in eine wohlverdiente Pause, die nicht allzu lange währen wird. Denn: Im kommenden Jahr stehen hoffentlich wieder geselligere Tage an, die wir auf ureigene Art - falls möglich mit einem Schergaße-Johrmärkt - zelebrieren wollen. S´goht dagege!

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