Tolle Karikaturen!

Sonderausstellung bis 22. Januar 2023

Karikaturist Andreas Krellmann stellt im Lahrer Stadtmuseum Tonofenfabrik aus.

Zunftabend am 4.2.2023

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Kartenhotline erreichbar unter 07821 76910 (solange der Vorrat reicht!)

Scher ein ...

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Richebacher Fasent-Pfad: Sonne lachte mit den Narren um die Wette

An elf nahezu durchweg sonnigen Tagen hatten Narrenfreunde aus nah und fern Gelegenheit den diesjährigen Richebacher Fasent-Pfad zu begehen. Die 18 Stationen wurden vollständig überarbeitet und boten viel Neues: neue Kracherwitze vom "Hämme" auf den Witzetafeln, neue Illustrationen von "Änne" Krellmann an den Nörglerfenstern und neue Mitmachstationen für Jung und Alt, gestaltet vom bewährten Team mit Zunftmeister Armin Furtwängler an der Spitze. Den närrischen Spaziergang nach der Premiere im vergangenen Jahr erneut anzugehen, lohnte sich also. Und das sahen viele närrische Wegegänger so. Insbesondere über die Hauptfasenttage wurden viele Häs der Region auf dem Pfad gesichtet.

Bildergalerie: Richebacher Fasent-Pfad

Viel Wissenswertes gab es an den beiden "Schaufenster-stationen" zu entdecken. Zum Einen konnte ein "Häs der ersten Stunde" aus Krepppapier an der Hammerschmiede besichtigt werden, das von Michaela Fabry und Sandra Wetzel in vielen Arbeitsstunden gefertigt wurde. Am Rathausgab es einen interessanten Einblick in die über 70jährige Geschichte der Fasent-Zitung. Für diese Station zeichnete sich Fasent-Zitungs-Schreiber Klaus Meier verantwortlich. Ihm, wie auch allen anderen Akteuren des Fasent-Pfades, gilt unser großer Dank! Der närrische Spaziergang hat das Narrenherz in einer Zeit erfreut, die noch keine großen geselligen Veranstaltungen zuließ. Dies wird im nächsten Jahr hoffentlich anders sein.

Ein Kracher ... der digidale Zunftobend 2022!

Wer am Sonntag, den 20. Februar 2022 in den Livestream des "digidalen Zunftobends" klickte und den Tatort und das restliche Fernsehprogramm links liegen ließ, traf die richtige Wahl. Denn die Akteure brannten über 2,5 Stunden ein Feuerwerk der guten Laune ab, dass keinen auf den Sitzen hielt. Aber der Reihe nach ...

Der Abend startete mit einer witzigen Einstimmungssequenz, gedreht von den Zunfträten Christian Disch und Simon Moser, die einigen Narren bei der Vorbereitung auf den Abend über die Schulter schauten und dabei auch noch das ein oder andere "Zunftabendpaket" mit Leckereien ablieferten. Den offiziellen Start des zweiten "digidale Zunftobends" übernahm dann der Musikverein Reichenbach, der den traditionellen Narrenmarsch der Fasentzunft intonierte. Oberzunftmeister Thomas Fischer begrüßte daraufhin das närrische Publikum in Reimform aus der guten Stube der Schergässler, dem Zunftlokal Nörgler, das als Sendezentrum fungierte. Von dort aus wurde live moderiert und die in der Geroldseckerhalle aufgenommenen Beiträge der Akteure abgefeuert.

Wer - wie es eigentlich Tradition ist - darauf hoffte, gleich zu Beginn des Abends die Namen des diesjährigen Baronspaares zu erfahren, wurde enttäuscht. Das Baronspaar war schlichtweg nicht zu finden, wie der in der Geroldseckerhalle befindliche Moderator Jens Jägle-Enders den beiden im Nörgler stationierten Moderatoren Thomas Fischer und Armin Furtwängler telefonisch zu berichten wusste. Deshalb wurde Shania Bohy die Ehre zu Teil, als erste Akteurin des Abends in die Bütt zu steigen. Als "D´Jung" erzählte sie gekonnt über die Situation in den heimischen vier Wänden und was sie zu Hause mit ihren Eltern so alles erlebt. Eine starker Premierenauftritt der jungen Künstlerin, der das Narrenvolk auf weitere tolle Auftritte in der Zukunft hoffen lässt. Ihr folgte eine Schalte in den Friseursalon "Schädelgärtner", in dem sich die Klamauktruppe der "Neuen" niedergelassen hatte. Mit viel Witz und närrischen Ohrwürmern wurde das Programm "frisiert" und festgestellt, dass die vermisste Baronin ebenfalls dort zu finden ist. Doch bis das Baronspaar Marlies I. und Karlheinz I. (alias Marlies und Dr. Karlheinz Himmelsbach) dann tatsächlich enttarnt wurde und ihre wunderbar gereimte Antrittsrede hielt, dauerte es noch vier weitere sehenswerte Auftritte lang.

Die Maxi-Minis unter der Leitung von Nadja Disch, Julia Moser und Shania Bohy präsentierten einen tollen, bunten Tanz, der pandemiekonform in kleinen Teilgruppen eingeübt und mit unglaublich viel Power vorgetragen wurde. Ein toller Auftritt, der dem des hinkenden Boten, Rolf Hügel, in nichts nachstand. Dieser glossierte einmal mehr treffend und mit spitzer Zunge das politische Geschehen im Land, das sich derzeit genauso dynamisch darstellt wie der Tanz der Hästrägertanzgruppe, die unter der Leitung von Katja Schuhmacher die Stabilität der Bühnenbretter in der Geroldseckerhalle testete. Der schwungvollen Darbietung des Traditionstanzes ging der zweite Teil des Geschehens im Friseursalon "Schädelgärtner" voraus, in dem die "Neuen" in Person von Thomas Fischer, Armin und Gerd Furtwängler, Patrick Decker, Jürgen Glatz und Beate Maier eine Zote nach der anderen rissen und als närrische Urgesteine glänzten.

Das Programm steuerte im letzten Drittel weiteren Höhepunkten und Neuerungen entgegen. Denn erstmalig trat beim närrischen Jahresrückblick neben Tanja Mühlhaus auch Töchterlein Larissa mit auf. Beide besangen, musikalisch begleitet von Reiner Kammerer, die Geschehnisse des vergangenen Jahres und sorgten mit den gewählten Melodien für viel Stimmung und Frohsinn vor den Bildschirmen zu Hause. Gleiches gelang dem Buure-Quartett, die zum großen Finale des "digidalen Zunftobends" einen famosen Auftritt hinlegten. Mit spanischem Gaststar, Fifi Albatross, Konstantin Gluderli und vor allen Dingen tollen Melodien wussten Timo Haag, Patric Bohy, Harry Gysler, Martin Dosch und Daniel Moser, dem "zwei Busen vollkommen reichen", einmal mehr zu begeistern. Ein unheimlich kurzweiliger Abend, bei dem die selbstproduzierten und zu Lachsalven führenden Werbespots von Jürgen Glatz und Patric Bohy nicht fehlen durften, endete mit reichlich digitalem Applaus. Wer diesen spendete, zeigte sich im Nachgang des Programms beim "Blick in die Wohnzimmer". Denn wie im vergangenen Jahr hatte das närrische Publikum eifrig Bilder gesendet, die eindrucksvoll die gute Stimmung zu Hause auffingen und zum Ausklang präsentiert wurden.

Schön war´s! Nicht zuletzt dank der Filmprofis vom Team Beinert sowie den Tonspezialisten von Neomy und Jürgen Glatz. Trotzdem hoffen wir nächstes Jahr wieder auf einen Zunftabend in der voll besetzten Geroldseckerhalle.

Bildergalerie: Digidaler Zunftobend

Frohe Weihnachten und guten Rutsch!

Wir freuen uns, dass der kleine Schergässler einige, der von ihm versendeten Vorlagen ausgemalt zurück bekommen hat und präsentieren gerne die närrischen Christbaumkugeln unseres Narresumes in der Fotogalerie Christbaumkugeln.

Allen Ehrennarren, Schergässlern, weiteren Zunftmitgliedern sowie Freundinnen und Freunden der Fasentzunft wünschen wir auf diesem Weg besinnliche Weihnachtsfeiertage und einen guten Start ins Jahr 2022. Nach wie vor ist nicht klar, wie wir die Fasenttage 2022 gestalten und zelebrieren können. Die Inzidenzen sind in den vergangenen Tage zwar gesunken, jedoch droht uns aufgrund der neuen Virusvariante wieder ein Umkehr der aktuellen Entwicklung. Lassen wir uns einfach überraschen und den Kopf nicht hängen! In der anstehenden fünften Jahreszeit wollen wir auf jeden Fall wieder Präsenz zeigen und unser schönes, närrisches Brauchtum auf geeignet Art und Weise darbieten. Dabei wird der Gesundheitsschutz aller Beteiligten nach wie vor höchste Priorität haben!

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