Fasentverbrennung 2021

Fasentdienstag still und heimlich ...

Machtübernahme Schmutziger

Scher ein ...

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DANKE ...

für eine trotz Pandemie gelungene und denkwürdige Fasent 2021.

Trotz der Einschränkungen ist es allen Beteiligten gelungen, eine Fasent auf die Beine zu stellen, die Spaß gemacht hat. Wir denken gerne an die diesjährigen Aktionen zurück:

Digitaler Zunftabend, Aufhängen der Fasentbändele, Narrenbaumstellen am Lindenplatz, Übernahme der Ortsgewalt am Schmutzigen, Erstellen der Fasent-Zitung, Fasentverbrennung und Richebacher Fasent-Pfad.

Das närrische Brauchtum wurde auch in Pandemiezeiten mit viel Aufwand und Herzblut gepflegt. Allen sei gedankt, die ihren Anteil daran hatten und sich in diesem Jahr besonders engagiert haben.

Ein großer Dank geht auch an unser Baronspaar Wolfgang Gustav I. und Elke II., die uns toll und mit viel Freude durch diese besondere Fasentsaison geführt haben!

Die Schergässler gehen jetzt in eine wohlverdiente Pause, die nicht allzu lange währen wird. Denn: Im kommenden Jahr stehen hoffentlich wieder geselligere Tage an, die wir auf ureigene Art - falls möglich mit einem Schergaße-Johrmärkt - zelebrieren wollen. S´goht dagege!

Richebacher Fasent-Pfad: 11 Tage närrisches Vergnügen

Wer vom Schmutzigen bis zum Buurefasent-Sonntag trotz Pandemie närrischen Frohsinn erleben wollte, musste dieses Jahr nach Reichenbach kommen. Dort erwartete die Besucherinnen und Besucher mit dem Richebacher Fasent-Pfad eine Brauchtumspflege der besonderen Art. Der Fasent-Pfad  wurde toll angenommen. Über die Fasenttage war nicht nur das Narrenvolk vor Ort auf dem Fasent-Pfad unterwegs, es wurden auch viele Hästrägerinnen und -träger befreundeter Zünfte gesichtet. Einige davon nahmen lange Anfahrtsstrecken in Kauf um die aufwändig gebauten Stationen zu bewundern und sich eine kleine Auszeit aus dem derzeit eher tristen Alltag zu genehmigen.

Es wurde viel gelacht! Sowohl über die an Tafeln angebrachten Kracherwitze von Helmut Dold – Ehrenmützenträger der Fasentzunft Schergässler und besser bekannt als „de Hämme“ – als auch an den Stationen, die kleine Seitenhiebe gegenüber den benachbarten Zünften bereithielten. Das „Glücksrad“, das die Antwort auf die Frage „Wo wird d´scheenst Fasent gmocht?“ verriet, war genauso ein Hingucker wie das närrische Wetterhiisli. Dies bescheinigte den Richebachern über die Fasenttage einen besseren Draht zu Petrus als der Nachbargemeinde Seelbach, was durch elf schöne Tage „Richebacher Fasent-Pfad“ ohne größeren Regen einmal mehr belegt wurde. Der Fasent-Pfad konnte meist bei Sonnenschein begangen werden. Dabei konnten an der Marienkapelle Panoramabilder mit viel Schnee in dicker Winterkleidung, eine Woche später aber auch im T-Shirt bei milden 19 Grad Celsius geschossen werden. Verrücktes Klima!

Neben viel Wissenswertem über die Fasentzunft Schergässler und das närrische Brauchtum im Ort, wurden auch die über 20 aktiven Richebacher Dorffasentgruppen auf dem Fasent-Pfad in äußerst ansprechender Weise präsentiert. Das „Dorffasentgruppen-Memory“ war bei Groß und Klein genauso beliebt wie der über sieben Meter lange „Umzugsplaner“, an dem jeder Mal die Gelegenheit hatte, seine Wunsch-Umzugsreihenfolge kundzutun. Lediglich die Nachbarzunft der Kuhbacher Kühe musste sich aufgrund eines technischen Kniffs mit der letzten Aufstellungsnummer begnügen. Ein großer Spaß! Auch für den Narresume, der auf dem „Fasent-Pfad“ Antworten fand auf die Fragen des im Flyers abgedruckten Gewinnspiels. Zu gewinnen gab es signierte Abzüge schöner Illustrationen von Karikaturist Andreas „Änne“ Krellmann. Dieser zeichnete insgesamt sieben tolle Motive, die an den Fenstern des Zunftlokal Nörglers bewundert werden konnten. Auch das Leitmotiv, der „wandernde Schergässler“, stammt aus seiner Feder und fand sich auf den Wegweisern wieder.

   

Weitere Impressionen "Richebacher Fasent-Pfad"

Rückblickend konnte und durfte das Projekt "Richebacher Fasent-Pfad" zwar nicht den geselligen Teil der ausgefallenen Traditionsveranstaltungen ersetzen, war aber mehr als ein gelungener Ersatz dafür. Dies belegen die vielen positiven Rückmeldungen auf das Projekt, die wir während der elf Tage und danach mit großer Freude entgegen nehmen durften. Unser großer Dank geht deshalb an all jene, die sich auf diese besondere Art der Brauchtumspflege eingelassen haben und mit großem Engagement, meist alleine oder paarweise, bei der Sache waren. Allen voran danken wir den Mitgliedern des Arbeitskreises "Fasent-Pfad", den Erbauern der Stationen aber auch all jenen, die über die elf Tage den Pfad in Schuss gehalten haben oder ein Fleckchen Erde auf ihrem Grundstück zur Verfügung stellten. Es war eine tolle Gemeinschaftsaktion, die das ein oder andere Lächeln auf die Gesichter der Wegegänger gezaubert hat!

Hohe Zuschaltzahlen beim "Digidale Zunftobend"

Es war eine besondere Veranstaltung, die am Abend des 7. Februar 2021 in die närrischen Haushalte gestreamt wurde. Gezwungenermaßen und erstmalig versprühten die Akteure des Richebacher Zunftabends ihren närrischen Frohsinn nämlich nicht von der Bühne der Geroldseckerhalle aus, sondern durch Datenleitungen in die heimischen Stuben. Geboten wurde ein buntes, abwechslungsreiches Programm, dass viel Überraschendes bot und mehr als ein notdürftiger Ersatz für die ausfallende Traditionsveranstaltung in der Geroldseckerhalle war. Der 60. Zunftabend in der Geschichte der Fasentzunft Schergässler wird allen, die das aufwendige närrische Spektakel verfolgt haben, als einer der ganz besonderen Zunftabende in Erinnerung bleiben. Aber jetzt der Reihe nach ... beginnend mit Impressionen.

Traditioneller Beginn mit großer Überraschung

Dank des Musikvereins Reichenbach begann der digitale Zunftabend wie es die Narrenfreunde in der Geroldseckerhalle gewohnt sind mit dem Richebacher Fasentsmarsch. Die Musikerinnen und Musiker spielten das Traditionsstück der Richebacher Fasent zu Hause einzeln ein und filmten sich dabei. Technisch zusammengefügt, als Collage, war der Narrenmarsch die perfekte Einstimmung auf das was folgte. Denn nach der Begrüßung durch Oberzunftmeister Thomas Fischer, der auch durch das Programm führte, wurde das Geheimnis gelüftet, wer die Richebacher Narrenschar durch die Fasentsaison 2021 führen wird. Die Überraschung war groß, als der Kameraschwenk auf den Ex-Oberbürgermeister der Stadt Lahr, Dr. Wolfgang G. Müller und seine Gemahlin Elke Oberg schwenkte. Als Baronspaar Elke II. und Wolfgang Gustav I. ließen die Beiden eine wortgewaltige Antrittsrede vom Stapel, gespickt mit zahlreichen humoristischen Spitzen. "Der rote Baron" ist wieder da und hat die Herrschaft im Geroldseckerland übernommen - zur Freude der Richebacher Narren!

Zunftabendakteure in Bestform

Die Narrenschar vor den Bildschirmen freute sich auch, dass mit Tanja Mühlhaus, Rolf Hügel, den "Neuen" und dem Buurequartett altbekannte Gesichter neue Beiträge vorbereitet hatten und für Spaß und Stimmung in dieser doch für viele etwas bedrückenden Zeit sorgten. Mit einer Richebacher Version von "Wenn die Wunderkerzen brennen ..." eröffnete Tanja Mühlhaus den Reigen der tollen Vorträge, die bereits in den Wochen und Tagen davor im "Studio Nörgler" gedreht wurden. Rolf Hügel beleuchtete gewohnt scharfzüngig das politische Geschehen dieses besonderen Jahres und lieferte ebenfalls einen tollen Beitrag ab. Das Buurequartett war mit seinen Musikvideos und Sketchen der Dauerbrenner des Abends und gleich mehrfach zu bewundern. Bewundern konnten die Zuschauer auch die Machart der Beiträge der Buure und der "Neuen". Denn aufgrund der geltenden Kontaktbeschränkungen mussten die Akteure der beiden aus fünf und sechs Personen bestehenden Gruppen einzeln aufgezeichnet werden - sowohl Bild als auch Ton! Die im Nachhinein am Computer zusammengesetzten Einzelaufnahmen waren dank der Spezialisten des Teams Beinert Höhepunkte des digitalen Zunftabends. Die Buure entführten das Publikum dabei nicht nur in die Schweizer Bergwelt, sondern auch in die Bibliothek des "Philosophen" Konstantin Gludderli. Die "Neuen" wagten sich mit ihren Figuren aus dem Kasperltheater auf die staugeplagte Richebacher Hauptstraße und sorgten mit großem Fuhrpark für viel Heiterkeit. Großer Dank gebührt an dieser Stelle dem Team Beinert, ohne das die Ausstrahlung eines Zunftabends in dieser Form nicht denkbar gewesen wäre.

Live-Schalte und Blick in die Wohnzimmer

Aber nicht alles wurde im Vorfeld aufgezeichnet. Die Planer des digitalen Zunftabends nutzten mit einer Live-Schalte und der Aktion "Blick in die Wohnzimmer" weitere technische Möglichkeiten. Das närrische Publikum vor den Bildschirmen hatte ebenfalls die Möglichkeit sich in Szene zu setzen und die närrische Stimmung daheim vor den Bildschirmen zu präsentieren. Mit dem Mobiltelefon geschossene Bilder konnten an eine Hotline gesendet werden, wovon rege Gebrauch gemacht wurde. Das närrische Publikum war in Bildern sichtbar! Und die knapp 200 Bilder zeigten, dass auch ein Zunftabend in digitaler Form viel Freude bereiten kann. Diese hatten auch die vier Teilnehmer der Live-Schalte. Dabei nahm der Oberbürgermeister der Stadt Lahr, Markus Ibert, die Machtübernahme des "roten Barons" humorvoll zur Kenntnis. Christiane Kupfer, Oberzunftmeisterin der Eulenzunft Seelbach, stellte die von ihrer Zunft initiierte Plakatktion "Ohne Mask bisch Du de Narr!" vor und überließ dann Karikaturist Andreas "Änne" Krellmann das Feld, der sich für das diesjährige Motiv des Saisonordens der Schergässler verantwortlich zeichnete. Moderiert wurde die Live-Schalte von "Hämme" Helmut Dold, der gewohnt humoristisch zu Werke ging und seinen neuesten Kracherwitz zum Besten gab.

Geheimnis um weites großes Schergässler-Projekt gelüftet

Im Rahmen der Live-Schalte lüftete Oberzunftmeister Thomas Fischer auch ein weiteres Geheimnis, nämlich welch zweites großes Projekt die Fasentzunft Schergässler in diesem besonderen Fasentjahr in Planung hat. "Richebacher Fasent-Pfad" heißt das Projekt, dass den Narrenfreunden vom Schmutzigen an elf Tage lang Freude bereiten soll. Diese alternative Form der Brauchtumspflege und -präsentation stellt mehr als nur einen Ersatz für die ausgefallenen Traditionsveranstaltungen dar und soll den in diesen Zeiten liebgewonnenen Spaziergang an der frischen Luft zu einem närrischen Erlebnis werden lassen.

Dank allen Beteiligten

Dafür, dass der digitale Zunftabend zu einem Erlebnis der besonderen Art wurde, dankte nach über zwei Stunden Live-Stream Oberzunftmeister Thomas Fischer allen Beteiligten auf das Herzlichste. Nicht nur den Akteuren und den Technikern im Hintergrund, sondern auch den Unternehmen, die trotz der aktuell nicht ganz einfachen Zeiten das närrische Richebacher Brauchtum auch 2021 unterstützen. Und das in einer Form, die bei den Zuschauern vor den Bildschirmen für weitere Lacher sorgte. Denn Jürgen Glatz und Patric Bohy, zwei Hästräger der Fasentzunft Schergässler, produzierten für die ortsansässigen Unternehmen Werbung auf närrische Art.

Trotz der sehr positiven Ressonanz, die uns noch während und nach der Ausstrahlung des digitalen Zunftabends erreichte, hoffen wir, dass der Zunftabend im kommenden Jahr wieder in der Geroldseckerhalle stattfinden wird. Denn das Gesellige und die tolle Atmosphäre in der Halle kann das digitale Format leider nicht ersetzen. S´goht dagege!

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