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Oberrheinischer Narrenzünfte seit 1959

Die Schergässler empfehlen einen Besuch im Museum des Verbandes: der Narrenschau Kenzingen. Dort gibt es viel Wissenswertes über das närrische Brauchtum in der Region zu erfahren.

Absage Narrentreffen ...

der Schergässler Reichenbach

Das für 15./16. Januar 2022 geplante überregionale Narrentreffen in Reichenbach wird nicht stattfinden. Die derzeitige pandemische Lage lässt nicht erwarten, dass närrische Großveranstaltungen Mitte Januar stattfinden können. Die Absage durch den Zunftrat der Schergässler erfolgt schweren Herzens, aber der Gesundheitsschutz aller hat Vorrang. Inwieweit im Rahmen der Dorffasent kleinere närrische Veranstaltungen im Februar durchgeführt werden können, gilt es abzuwarten.

Scher ein ...

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Die Schergässler freuen sich immer über Zuwachs, sei es in Form aktiver Fasnachter oder Unterstützung der gemeinnützigen Arbeit durch eine passive Mitgliedschaft für lediglich 20 € im Jahr. Beitreten - Spaß haben!

 

Ehre wem Ehre gebührt!

Am Sonntag, den 26. September 2021 fand endlich wieder mal eine gesellige Veranstaltung der Fasenftzunft Schergässler statt. An der Ehrenmatinee durften - den Verordnungen entsprechend - nur Geimpfte, Genesene oder Personen mit aktuellem Testnachweis teilnehmen. Mit Blick auf das Infektionsgeschehen wurde die Veranstaltung unter freiem Himmel durchgeführt, was der Wettergott mit regenfreien und sogar sonnigen Stunden goutierte. Anwesend waren mit Robert Hensle, Gunther Seckinger und Bernhard Schwarz auch drei hochrangige Vertreter des Verbandes Oberrheinischer Narrenzünfte. Letztere Beiden ließen es sich dann auch nicht nehmen, verdiente Mitglieder der Fasentzunft Schergässler mit Ehrungen des Verbandes auszuzeichnen. Für über 33-jähriges närrisches Engagement durften Ehrenoberzunftmeister Martin Meier, Ehrenzunftrat Peter Bauer und Klaus Meier den Verdienstorden in Gold in Empfang nehmen. Diese drei sind somit Zunftmeister Armin Furtwängler, Gerd Furtwängler, Patrick Decker, Jürgen Glatz und Zunftrat Karsten Weinrich elf Jahre voraus, die zuvor den silbernen Verdienstorden für 22-jähriges Engagement überreicht bekamen. Den bronzenen Verdienstorden erhielt Andrea Schillinger aus den Händen von Gunther Seckinger für elf Jahre närrische Tätigkeit.

Im Anschluss an die Ehrungen ergriff Oberzunftmeister Thomas Fischer das Wort und dankte allen über die Fasenttage 2021 Aktiven für ihren Einsatz. Es galt aufgrund der Pandemie neue Formate zu entwickeln und umzusetzen, die viele ehrenamtliche Arbeitsstunden erforderten. Herausgehoben wurde dabei das Engagement des Teams Beinert und von Jürgen Glatz als Tontechniker sowie den Akteuren vor der Kamera, die einen tollen digitalen Zunftabend auf die Beine stellten. Ebenso dankte Oberzunftmeister Thomas Fischer allen, die beim Bau der närrischen Stationen des "Richebacher Fasent-Pfades" ihre Hände im Spiel hatten. Dieses Projekt wurde federführend von Zunftmeister Armin Furtwängler gestemmt und sorgte dafür, dass die Narrenhochburg Reichenbach ihrem altbekannten Fasent-Motto "Kumm un lach in Richebach!" auch über die außergewöhnlichen Fasenttage 2021 gerecht wurde. Einen wichtigen Beitrag lieferten beim Projekt "Richebacher Fasent-Pfad" auch Helmut "de Hämme" Dold, der mit seinen Kracherwitzen auf den Tafeln für viel Frohsinn sorgte sowie Andreas "Änne" Krellmann, der dem Pfad mit tollen Illustrationen ein einzigartiges Gesicht gab.

Beide waren - wie auch Oberbürgermeister Markus Ibert und Christiane Kupfer, die Oberzunftmeisterin der Eulenzunft Seelbach - beim digitalen Zunftabend in einer Live-Schalte zu sehen und hören. Auch hierfür dankte Thomas Fischer, der allen Mitwirkenden als kleines Dankeschön den diesjährigen Saisonorden überreichte sowie eine signierte Illustration von Andreas Krellmann als schöne Erinnerung an ein besonderes Fasentjahr. In dem ein besonderes Baronspaar auch nicht fehlen durfte. Der Lahrer Oberbürgermeister a. D., Wolfgang G. Müller und seine Gattin Elke Oberg führten das Reichenbacher Narrenvolk als Wolfgang Gustav I. und Elke II. mit viel Freude durch die außergewöhnliche Kampagne und durften ebenfalls dankende Worte vom Oberzunftmeister der Schergässler entgegennehmen. In den umfangreichen Dankreigen reihte sich Oberbürgermeister Markus Ibert ein, der den Reichenbacher Narren für ihr großes Engagement ebenfalls dankte und dazu aufrief, den Spaß und Frohsinn in der derzeit von viel Ernst geprägten Zeit weiter zu pflegen. Die allen Anwesenden viel Freude bereitende Ehrenmatinee wurde musikalisch umrahmt von Heribert Heise und endete erst nach Einbruch der Dunkelheit. Schön war´s!

DANKE ...

für eine trotz Pandemie gelungene und denkwürdige Fasent 2021.

Trotz der Einschränkungen ist es allen Beteiligten gelungen, eine Fasent auf die Beine zu stellen, die Spaß gemacht hat. Wir denken gerne an die diesjährigen Aktionen zurück:

Digitaler Zunftabend, Aufhängen der Fasentbändele, Narrenbaumstellen am Lindenplatz, Übernahme der Ortsgewalt am Schmutzigen, Erstellen der Fasent-Zitung, Fasentverbrennung und Richebacher Fasent-Pfad.

Das närrische Brauchtum wurde auch in Pandemiezeiten mit viel Aufwand und Herzblut gepflegt. Allen sei gedankt, die ihren Anteil daran hatten und sich in diesem Jahr besonders engagiert haben.

Ein großer Dank geht auch an unser Baronspaar Wolfgang Gustav I. und Elke II., die uns toll und mit viel Freude durch diese besondere Fasentsaison geführt haben!

Die Schergässler gehen jetzt in eine wohlverdiente Pause, die nicht allzu lange währen wird. Denn: Im kommenden Jahr stehen hoffentlich wieder geselligere Tage an, die wir auf ureigene Art - falls möglich mit einem Schergaße-Johrmärkt - zelebrieren wollen. S´goht dagege!

Richebacher Fasent-Pfad: 11 Tage närrisches Vergnügen

Wer vom Schmutzigen bis zum Buurefasent-Sonntag trotz Pandemie närrischen Frohsinn erleben wollte, musste dieses Jahr nach Reichenbach kommen. Dort erwartete die Besucherinnen und Besucher mit dem Richebacher Fasent-Pfad eine Brauchtumspflege der besonderen Art. Der Fasent-Pfad  wurde toll angenommen. Über die Fasenttage war nicht nur das Narrenvolk vor Ort auf dem Fasent-Pfad unterwegs, es wurden auch viele Hästrägerinnen und -träger befreundeter Zünfte gesichtet. Einige davon nahmen lange Anfahrtsstrecken in Kauf um die aufwändig gebauten Stationen zu bewundern und sich eine kleine Auszeit aus dem derzeit eher tristen Alltag zu genehmigen.

Es wurde viel gelacht! Sowohl über die an Tafeln angebrachten Kracherwitze von Helmut Dold – Ehrenmützenträger der Fasentzunft Schergässler und besser bekannt als „de Hämme“ – als auch an den Stationen, die kleine Seitenhiebe gegenüber den benachbarten Zünften bereithielten. Das „Glücksrad“, das die Antwort auf die Frage „Wo wird d´scheenst Fasent gmocht?“ verriet, war genauso ein Hingucker wie das närrische Wetterhiisli. Dies bescheinigte den Richebachern über die Fasenttage einen besseren Draht zu Petrus als der Nachbargemeinde Seelbach, was durch elf schöne Tage „Richebacher Fasent-Pfad“ ohne größeren Regen einmal mehr belegt wurde. Der Fasent-Pfad konnte meist bei Sonnenschein begangen werden. Dabei konnten an der Marienkapelle Panoramabilder mit viel Schnee in dicker Winterkleidung, eine Woche später aber auch im T-Shirt bei milden 19 Grad Celsius geschossen werden. Verrücktes Klima!

Neben viel Wissenswertem über die Fasentzunft Schergässler und das närrische Brauchtum im Ort, wurden auch die über 20 aktiven Richebacher Dorffasentgruppen auf dem Fasent-Pfad in äußerst ansprechender Weise präsentiert. Das „Dorffasentgruppen-Memory“ war bei Groß und Klein genauso beliebt wie der über sieben Meter lange „Umzugsplaner“, an dem jeder Mal die Gelegenheit hatte, seine Wunsch-Umzugsreihenfolge kundzutun. Lediglich die Nachbarzunft der Kuhbacher Kühe musste sich aufgrund eines technischen Kniffs mit der letzten Aufstellungsnummer begnügen. Ein großer Spaß! Auch für den Narresume, der auf dem „Fasent-Pfad“ Antworten fand auf die Fragen des im Flyers abgedruckten Gewinnspiels. Zu gewinnen gab es signierte Abzüge schöner Illustrationen von Karikaturist Andreas „Änne“ Krellmann. Dieser zeichnete insgesamt sieben tolle Motive, die an den Fenstern des Zunftlokal Nörglers bewundert werden konnten. Auch das Leitmotiv, der „wandernde Schergässler“, stammt aus seiner Feder und fand sich auf den Wegweisern wieder.

   

Weitere Impressionen "Richebacher Fasent-Pfad"

Rückblickend konnte und durfte das Projekt "Richebacher Fasent-Pfad" zwar nicht den geselligen Teil der ausgefallenen Traditionsveranstaltungen ersetzen, war aber mehr als ein gelungener Ersatz dafür. Dies belegen die vielen positiven Rückmeldungen auf das Projekt, die wir während der elf Tage und danach mit großer Freude entgegen nehmen durften. Unser großer Dank geht deshalb an all jene, die sich auf diese besondere Art der Brauchtumspflege eingelassen haben und mit großem Engagement, meist alleine oder paarweise, bei der Sache waren. Allen voran danken wir den Mitgliedern des Arbeitskreises "Fasent-Pfad", den Erbauern der Stationen aber auch all jenen, die über die elf Tage den Pfad in Schuss gehalten haben oder ein Fleckchen Erde auf ihrem Grundstück zur Verfügung stellten. Es war eine tolle Gemeinschaftsaktion, die das ein oder andere Lächeln auf die Gesichter der Wegegänger gezaubert hat!

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