Fasent verbrannt!

Baronspaar übernahm traurige Pflicht

Die Fasent 2022 hat am Lindenplatz unter Beisein des Baronspaares Marlies I. und Karlheinz I. sowie einer Hand voll Narren den letzten Atemzug getan und wurde traditionell verbrannt.

Digidaler Zunftobend in Bildern ...

ein Abend voller närrischer Höhepunkte!

Bildergalerie: Digidaler Zunftobend

Scher ein ...

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Einstimmigkeit in der Jahreshauptversammlung

Sowohl die Entlastung des Vorstandes als auch die Wiederwahl des kompletten Zunftrates fielen am Freitag, den 13. Mai 2022, bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung einstimmig aus. Oberzunftemister Thomas Fischer konnte die Mitglieder nach zwei Jahren Geroldseckerhalle erstmalig wieder im Zunftlokal Nörgler willkommen heißen und berichtete von einer - trotz Einschränkungen - freudvollen Fasentsaison 2022, angeführt von Marlies I. und Karlheinz I., einem tollen Baronspaar. Dabei wurden pandemiebedingt die Formate des Vorjahres aufgegriffen, die dem Narrenvolk auch 2022 erfolgreich präsentiert wurden.

Allem voran der digitale Zunftabend, technischprofessionell umgesetzt vom Team Beinert, der Firma Neomy und Jürgen Glatz, sowie der Neuauflage des Richebacher Fasent-Pfades mit neuen Aktivstationen, Witzetafeln und eindrucksvollen Schaufensterstationen, der dem Richebacher Narrenvolk einen tollen Rahmen für eigenorganisierte närrische Aktivitäten bot. Oberzunftmeister Fischer dankte allen Beteiligten für ihren tatkräftigen Einsatz. Auch Ehrenzunftmeister Werner Fehrenbach wurde gedankt, der nach 50 Jahren das Dauerprojekt "Richebacher Fasent-Zitung" in jüngere Hände übergeben hatte. Das neue Redaktionsteam hat dabei ganze Arbeit geleistet, eine neu gestaltete, sehens- und lesenswerte Fasent-Zitung ist entstanden. Diese trägt seit Jahren zu einem positiven Finanzergebnis bei, von dem Rechnerin Petra Christmann 2021 nicht berichten konnte. Die Ausgaben für die großen Projekte bei fehlenden Veranstaltungseinnahmen sorgten im vergangenen Jahr für ein Minus in der Vereinskasse, das aber überschaubar blieb.

Damit das MInus nach abgesagten Veranstaltungen über die Fasenttage 2022 ebenfalls überschaubar bleibt, wird die Fasentzunft Schergässler mit einem Feierabendhock am 1. Juli 2022, bei dem nochmals Sequenzen aus dem diesjährigen digitalen Zunftabend zu sehen sein werden, an der Geroldseckerhalle veranstalten. Darüber hinaus wird die Zunft beim Eingemeindungs- und Stadtfest am 23. Juli 2022 mit einem Bewirtungsstand präsent sein und am 12. November 2022 im Zunftlokal Nörgler wieder ihr traditionelles Schlachtfest durchführen. In der kommenden Fasentsaison können sich alle Narrenfreunde dann hoffentlich wieder auf einen Zunftabend in Präsenz freuen. Des Weiteren sind über die Hauptfasent die traditionellen Veranstaltungen am Schmutzigen (Narrenbaum stellen, Hemdglunkerumzug mit anschließendem Narrentreiben im Ort), ein großer Fasentsonntagsumzug sowie die Kinderfasent am Rosenmontag in Planung. Der in diesem Jahr ausgefallene Schergaße-Johrmärkt soll 2023 nicht nachgeholt werden.

Richebacher Fasent-Pfad: Sonne lachte mit den Narren um die Wette

An elf nahezu durchweg sonnigen Tagen hatten Narrenfreunde aus nah und fern Gelegenheit den diesjährigen Richebacher Fasent-Pfad zu begehen. Die 18 Stationen wurden vollständig überarbeitet und boten viel Neues: neue Kracherwitze vom "Hämme" auf den Witzetafeln, neue Illustrationen von "Änne" Krellmann an den Nörglerfenstern und neue Mitmachstationen für Jung und Alt, gestaltet vom bewährten Team mit Zunftmeister Armin Furtwängler an der Spitze. Den närrischen Spaziergang nach der Premiere im vergangenen Jahr erneut anzugehen, lohnte sich also. Und das sahen viele närrische Wegegänger so. Insbesondere über die Hauptfasenttage wurden viele Häs der Region auf dem Pfad gesichtet.

Bildergalerie: Richebacher Fasent-Pfad

Viel Wissenswertes gab es an den beiden "Schaufenster-stationen" zu entdecken. Zum Einen konnte ein "Häs der ersten Stunde" aus Krepppapier an der Hammerschmiede besichtigt werden, das von Michaela Fabry und Sandra Wetzel in vielen Arbeitsstunden gefertigt wurde. Am Rathausgab es einen interessanten Einblick in die über 70jährige Geschichte der Fasent-Zitung. Für diese Station zeichnete sich Fasent-Zitungs-Schreiber Klaus Meier verantwortlich. Ihm, wie auch allen anderen Akteuren des Fasent-Pfades, gilt unser großer Dank! Der närrische Spaziergang hat das Narrenherz in einer Zeit erfreut, die noch keine großen geselligen Veranstaltungen zuließ. Dies wird im nächsten Jahr hoffentlich anders sein.

Ein Kracher ... der digidale Zunftobend 2022!

Wer am Sonntag, den 20. Februar 2022 in den Livestream des "digidalen Zunftobends" klickte und den Tatort und das restliche Fernsehprogramm links liegen ließ, traf die richtige Wahl. Denn die Akteure brannten über 2,5 Stunden ein Feuerwerk der guten Laune ab, dass keinen auf den Sitzen hielt. Aber der Reihe nach ...

Der Abend startete mit einer witzigen Einstimmungssequenz, gedreht von den Zunfträten Christian Disch und Simon Moser, die einigen Narren bei der Vorbereitung auf den Abend über die Schulter schauten und dabei auch noch das ein oder andere "Zunftabendpaket" mit Leckereien ablieferten. Den offiziellen Start des zweiten "digidale Zunftobends" übernahm dann der Musikverein Reichenbach, der den traditionellen Narrenmarsch der Fasentzunft intonierte. Oberzunftmeister Thomas Fischer begrüßte daraufhin das närrische Publikum in Reimform aus der guten Stube der Schergässler, dem Zunftlokal Nörgler, das als Sendezentrum fungierte. Von dort aus wurde live moderiert und die in der Geroldseckerhalle aufgenommenen Beiträge der Akteure abgefeuert.

Wer - wie es eigentlich Tradition ist - darauf hoffte, gleich zu Beginn des Abends die Namen des diesjährigen Baronspaares zu erfahren, wurde enttäuscht. Das Baronspaar war schlichtweg nicht zu finden, wie der in der Geroldseckerhalle befindliche Moderator Jens Jägle-Enders den beiden im Nörgler stationierten Moderatoren Thomas Fischer und Armin Furtwängler telefonisch zu berichten wusste. Deshalb wurde Shania Bohy die Ehre zu Teil, als erste Akteurin des Abends in die Bütt zu steigen. Als "D´Jung" erzählte sie gekonnt über die Situation in den heimischen vier Wänden und was sie zu Hause mit ihren Eltern so alles erlebt. Eine starker Premierenauftritt der jungen Künstlerin, der das Narrenvolk auf weitere tolle Auftritte in der Zukunft hoffen lässt. Ihr folgte eine Schalte in den Friseursalon "Schädelgärtner", in dem sich die Klamauktruppe der "Neuen" niedergelassen hatte. Mit viel Witz und närrischen Ohrwürmern wurde das Programm "frisiert" und festgestellt, dass die vermisste Baronin ebenfalls dort zu finden ist. Doch bis das Baronspaar Marlies I. und Karlheinz I. (alias Marlies und Dr. Karlheinz Himmelsbach) dann tatsächlich enttarnt wurde und ihre wunderbar gereimte Antrittsrede hielt, dauerte es noch vier weitere sehenswerte Auftritte lang.

Die Maxi-Minis unter der Leitung von Nadja Disch, Julia Moser und Shania Bohy präsentierten einen tollen, bunten Tanz, der pandemiekonform in kleinen Teilgruppen eingeübt und mit unglaublich viel Power vorgetragen wurde. Ein toller Auftritt, der dem des hinkenden Boten, Rolf Hügel, in nichts nachstand. Dieser glossierte einmal mehr treffend und mit spitzer Zunge das politische Geschehen im Land, das sich derzeit genauso dynamisch darstellt wie der Tanz der Hästrägertanzgruppe, die unter der Leitung von Katja Schuhmacher die Stabilität der Bühnenbretter in der Geroldseckerhalle testete. Der schwungvollen Darbietung des Traditionstanzes ging der zweite Teil des Geschehens im Friseursalon "Schädelgärtner" voraus, in dem die "Neuen" in Person von Thomas Fischer, Armin und Gerd Furtwängler, Patrick Decker, Jürgen Glatz und Beate Maier eine Zote nach der anderen rissen und als närrische Urgesteine glänzten.

Das Programm steuerte im letzten Drittel weiteren Höhepunkten und Neuerungen entgegen. Denn erstmalig trat beim närrischen Jahresrückblick neben Tanja Mühlhaus auch Töchterlein Larissa mit auf. Beide besangen, musikalisch begleitet von Reiner Kammerer, die Geschehnisse des vergangenen Jahres und sorgten mit den gewählten Melodien für viel Stimmung und Frohsinn vor den Bildschirmen zu Hause. Gleiches gelang dem Buure-Quartett, die zum großen Finale des "digidalen Zunftobends" einen famosen Auftritt hinlegten. Mit spanischem Gaststar, Fifi Albatross, Konstantin Gluderli und vor allen Dingen tollen Melodien wussten Timo Haag, Patric Bohy, Harry Gysler, Martin Dosch und Daniel Moser, dem "zwei Busen vollkommen reichen", einmal mehr zu begeistern. Ein unheimlich kurzweiliger Abend, bei dem die selbstproduzierten und zu Lachsalven führenden Werbespots von Jürgen Glatz und Patric Bohy nicht fehlen durften, endete mit reichlich digitalem Applaus. Wer diesen spendete, zeigte sich im Nachgang des Programms beim "Blick in die Wohnzimmer". Denn wie im vergangenen Jahr hatte das närrische Publikum eifrig Bilder gesendet, die eindrucksvoll die gute Stimmung zu Hause auffingen und zum Ausklang präsentiert wurden.

Schön war´s! Nicht zuletzt dank der Filmprofis vom Team Beinert sowie den Tonspezialisten von Neomy und Jürgen Glatz. Trotzdem hoffen wir nächstes Jahr wieder auf einen Zunftabend in der voll besetzten Geroldseckerhalle.

Bildergalerie: Digidaler Zunftobend

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