3. Mai 2017 - Lahrer Zeitung

Werner Fehrenbach erhält Orden "s’halbe Lebe"

https://www.lahrer-zeitung.de/media.media.e89d14f0-dca5-4def-ad0e-8bdf16b9ae54.original1024.jpgEhrungen bei der Narrenzunft Schergässler (von links): Oberzunftmeister Thomas Fischer, An­dreas Girstl, Thomas Mallach, Katja Schuhmacher, Werner Fehrenbach, Vizevogt Bernhard Schwarz und Vogt Gunther Seckinger von der Narrenvogtei Ortenau, Herbert Haag und Zunftmeister Armin Furtwängler Foto: Vögele

 

Die feierliche Enthüllung des Reichenbacher Narrenbrunnens haben die Schergässler zum Anlass genommen, langjährige und verdiente aktive Zunftmitglieder zu ehren. Hochrangige Vertreter der Narrenvogtei Ortenau nahmen die Auszeichnung vor. Hohe Verdienste über 44 Jahre hinweg hat sich Werner Fehrenbach um die örtliche Fasent erworben. Als Organisationstalent stellt er sich in den Dienst der Zunft, redigiert seit Jahrzehnten die Fa­sentzeitung und übernimmt alle Aufgaben, die mit Grafik, Druck und Papier zu tun haben. Verband und Zunft ehrten ihn nun mit dem Orden "s’halbe Lebe", eine Auszeichnung, die aussagt, wie sehr der Jubilar seit seiner Jugend mit der Fasentzunft verbunden ist. Für seine in 33 Jahren erworbenen Verdienste erhielt Herbert Haag den goldenen Verbandsorden. Wer seinen Namen sagt, denkt an die "Reichenbacher Spatzen". Von Anfang an war er mit dieser Kultgruppe der Fasent eng verbunden, leitete als Dirigent und Texter über viele Jahre hinweg das Ensemble, das immer wieder große Begeisterung hervorrief.

Vogt Gunther Seckinger und sein Stellvertreter Bernhard Schwarz ehrten auch mit der Bronzeplakette des Verbandes für elfjährige Mitarbeit Katja Schuhmacher, Andreas Girstl und Thomas Mallach. Die drei Zunfträte tragen zum guten Ruf der Reichenbacher Fasent bei, sei es als Tanzmeisterin oder in der Organisation. Die Besucher der Reichenbacher Narrenbrunnen-Einweihung freuten sich mit den ausgezeichneten Mitgliedern, gratulierten ihnen zu ihren Ehrungen –­ danach wurde der gelungene Tag noch gebührend gefeiert.

2. Mai 2017 - baden online

Brunnen in Reichenbach mit "Schergässler" bestückt

Narrenbrunnen auf Lindenplatz in Reichenbach mit »Perle« bestückt / Festakt von viel Musik begleitet

Auf diesen Tag haben viele Reichenbacher gewartet: Am Samstag wurde der neue Brunnen auf dem Lindenplatz als Narrenbrunnen veredelt: Mitten im Dorf erinnert er nun an die hier seit vielen Jahrzehnten verwurzelte Narretei. Die Fasentzunft »Schergässler« hat am Samstag zu einem speziellen Festakt eingeladen. Der Narrenbrunnen auf dem Lindenplatz erhielt eine Schergässler-Figur. Die Freude waren Oberzunftmeister Thomas Fischer, Zunftmeister Armin Furtwängler und den Schergässlern ins lachende Gesicht geschrieben. Herrliches Frühlingswetter und ein gut gelauntes Publikum zauberten echte Volksfeststimmung auf den Lindenplatz, der sich einmal mehr als echte Dorfmitte zeigte. Nach der musikalischen Ouvertüre durch das auf ein Oktett angewachsene Sextett »Heilix Blechli« begrüßte Thomas Fischer viel Prominenz aus Stadt und Gemeinde. Vom Verband Oberrheinischer Narrenzünfte waren Vogt Gunther Seckinger und sein Stellvertreter Bernhard Schwarz von der Vogtei Ortenau angereist. Auch die Schutterner »Kruttstumpen« hatten ihre Vertreter entsandt. Axel und Thomas Nuvolin gaben sich ebenso ein Stelldichein wie Klaus Bühler von der Sparkasse und zahlreiche Freunde der Reichenbacher Fasent.

Als unter anhaltender großer Spannung der Vorhang fiel, rauschte Beifall mit vielen »Ah und Oh« auf:  Von seinem Sockel grüßt ein verschmitzter Schergässler, der mit seinem Buben der Menge zulächelt. Geschaffen wurde die gelungene Figur nach einem Entwurf von Axel und Thomas Nuvolin. In einer kunstvoll gereimten Rede ließ Oberzunftmeister Fischer die Vorgeschichte aufleben. Eine überraschende Kostensenkung ließ den Plan für einen Narrenbrunnen schließlich Realität werden. Herzlich dankte er Klaus Bühler von der Sparkassse Ortenau, die aus dem Fonds für Regionalstiftung 10 000 Euro beisteuerte. Auch die Firma Ganter-Brauerei half mit einer kräftigen Unterstützung, den Narrenbrunnen zu ermöglichen. Bürgermeister Guido Schöneboom, dem ein ganz spezielles Verhältnis zur Fastnacht im Allgemeinen und zur Reichenbacher Fasent im Besonderen nachgesagt wird, gratulierte der Reichenbacher Zunft und allen Bürgern zum gelungenen Werk. Er denke schon mit Interesse an die künftigen närrischen Aktivitäten in Reichenbach. Auch Ortsvorsteher Klaus Girstl gratulierte der Fasentzunft und dem ganzen Dorf zum gelungen Werk. 
Nach dem Dank an all die anderen Freiwilligen, die auch im Hintergrund mitgeholfen haben, folgte der gemütliche Teil des Festes, das wiederum vom »Heilix Blechli« unter der Leitung von Gerd Furtwängler mit flotten volkstümlichen Weisen, Schlagern und Liedern wunderbar mitgestaltet wurde und bis in die späten Abendstunden andauerte. 

Lahrer Zeitung - 2. Mai 2017

Schergässler mit dem Schalk im Nacken

Thomas Nuvolin (links) und Zunftmeister Armin Furtwängler enthüllten die Brunnenfigur, die nach einem Entwurf von Axel und Thomas Nuvolin geschaffen worden war.   Foto: Vögele

Thomas Nuvolin (links) und Zunftmeister Armin Furtwängler enthüllten die Brunnenfigur, die nach einem Entwurf von Axel und Thomas Nuvolin geschaffen worden war. Foto: Vögele

Reichenbach. Auf diesen Tag hatten viele in Reichenbach gewartet: Nun war es so weit, dass der neue Brunnen auf dem Lindenplatz als Narrenbrunnen veredelt wurde und nun mitten im Dorf an die hier seit vielen Jahrzehnten verwurzelte Narretei erinnert. Die Fasentzunft Schergässler hatte zu einem speziellen Festakt eingeladen. Die Freude war Oberzunftmeister Thomas Fischer, Zunftmeister Armin Furtwängler und den anwesenden Mitgliedern ins Gesicht geschrieben. Herrliches Frühlingswetter und das gut gelaunte Publikum zauberten Volksfeststimmung auf den Lindenplatz, der sich einmal mehr als echte Dorfmitte erwies. Fischer begrüßte viele Ehrengäste. Vom Verband Oberrheinischer Narrenzünfte, Vogtei Ortenau­, waren etwa Vogt Gunther Seckinger und sein Stellvertreter Bernhard Schwarz angereist. Auch die Schutterner Kruttstumpe hatten Vertreter entsandt.

Der "Wunderfitz" der Gäste war kaum zu bändigen. Nach allem, was seit Monaten durchgesickert war, charakterisiert eine Sentenz des römischen Dichters Juvenal das viele Hin und Her, bis der Narrenbrunnen eröffnet werden durfte: "Es ist schwer, darüber keine Satire zu schreiben." Was also erwartete die neugierige Schar? Als unter anhaltender großer Spannung der Vorhang fiel, rauschte Beifall mit vielen "Ah und Oh" auf: Von seinem Sockel grüßt ein Schergässler, der mit seinem Buben der Menge verschmitzt zulächelt. Geschaffen wurde die gelungene Figur nach einem Entwurf von Axel und Thomas Nuvolin.

In einer kunstvoll gereimten Rede ließ Fischer die Vorgeschichte aufleben: Eine überraschende Kostensenkung hatte den Plan für einen Narrenbrunnen Realität werden lassen. Ausdrücklich dankte er Klaus Bühler von der Sparkasse Ortenau, die aus dem Fonds für Regionalstiftung 10 000 Euro beisteuerte. Bürgermeister Guido Schöneboom, dem ein ganz spezielles Verhältnis zur Fasent nachgesagt wird, gratulierte der Zunft und allen Bürgern zum gelungenen Werk. Er denke schon mit Interesse an die künftigen närrischen Aktivitäten in Reichenbach. Auch Ortsvorsteher Klaus Girstl gratulierte der Fasentzunft und dem ganzen Dorf. Nach dem Dank an alle, die auch im Hintergrund mitgeholfen hatten, folgte der gemütliche Teil des Festes, das von "Heilix Blechli" unter der Leitung von Gerd Furtwängler mit flotten volkstümlichen Weisen, Schlagern und Liedern wunderbar mitgestaltet wurde und bis in den späten Abend dauerte.

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