Schierebaschtler

Seine tiefsitzende Sehnsucht nach der dörflichen und heimischen Fasent, veranlasste Hauptinitiator Julius Benz im Jahre 1994 die Fasentgruppe der Schierebaschtler ins Leben zu rufen. Rasch fand er in Andrea und Thomas Schillinger, Martina und Jürgen Gür sowie Martina und Günter Singler närrische Mitstreiter zur Gründung der Gruppe, die sich mit Christiane und Dirk Munz, Ann-Katrin und Jürgen Schoch, Willi Himmelsbach, Heidi Humpert und dem passiven Mitglied Margot Benz in den Folgejahren rasch vergrößerte. Benannt haben sich die Schierebaschtler nach ihrem Basteldomizil, Schillingers alter Scheune (auf Badisch Schiere). Die Schierebaschtler haben eine bunt gemischte Altersstruktur und beherbergen Weiblein und Männlein, die auch privat als Paare zusammenleben.

Die heißen Diskussionen um das Fasentmotto für die kommende Kampagne beginnen bereits in der Vorweihnachtszeit. Aus einer Vielzahl örtlicher und regionaler Themenvorschläge oder auch alemannischen Redewendungen einigen sich die Schierebaschtler dann auf ein Motto. Falls unerwartet Uneinigkeit besteht, stimmen die Gruppenmitglieder einfach demokratisch ab. Flexibilität und Kreativität beweisen die Schierebaschtler wenn es an die Umsetzung geht. Nicht selten werden beschlossene Themen im Laufe der Näh- und Bastelabende kurzfristig abgeändert oder zumindest angepasst.

Für die Gruppe ist das Auftreten in den Wirtschaften und sonstigen Lokalitäten am Schmutzigen Donnerstag eine lieb gewordene Pflicht. Auch beim großen Umzug am Fasentsonntag präsentieren sich die Schierebaschtler mit ihren tollen Ideen dem Umzugspublikum. Bevor es dann am Fasentdienstag darum geht, die Fasent gemeinsam zu verbrennen und auf die nächste Fasent zu warten. In der Zwischenzeit treffen sich die Mitglieder der Gruppe zu verschiedensten Aktivitäten. Bereits Tradition ist eine gemeinsame erste Mai-Wanderung. Hoch im Kurs stehen aber auch spontane Grillabende.

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