Heiße Sohlen

Im Jahre 1982 kamen zwei Familien zusammen, aus denen sich jahrzehntelange närrische Aktivitäten entwickelten. Mit Klaus Meier, der schon seit Jahren im Sylvanerclub die Dorffasent mitgestaltete und dem neu zugezogenen Dr. Karlheinz Himmelsbach fanden sich zwei, die überaus viel Freude an der Fasent verbindet – und die Ehefrauen Brigitte und Marlies mussten da einfach mitziehen. Nach einer ersten gemeinsamen Vierergruppe im Jahre 1982 erfuhr die Gruppe bereits ein Jahr später eine Vergrößerung und startete mit dem ersten Zunftabendauftritt 1983 gleich richtig durch. Mitglieder der Stunde Null waren Marlies und Karlheinz Himmelsbach, Annelie und Udo Becherer, Bärbel Klink, Anne Schwarzwälder, Brigitte und Klaus Meier. Ein Jahr später kamen noch Iris und Peter Bleicher hinzu. Die heißen Sohlen entführten das Publikum beim Zunftabend in die verschiedensten Regionen der Erde oder einfach "nur" in den Ochsenstall. Themen waren: Fernost mit einem riesigen selbstgebauten Drachen, eine Tanzstunde mit Puppen, der spanische Stierkampf, der Wilde Westen, der Dschungel Afrikas und der Melkerball im Ochsenstall.

 Die Gruppe Heiße Sohlen entwickelte sich im Laufe der Jahre zur Keimzelle ausgeprägter Fasnachtsaktivitäten: 11 Jahre Auftritte beim Zunftabend, seit 1984 Teilnahme als Mottogruppe am Schmutzigen Donnerstag, am Fasentdienstag und beim Umzug am Fasentsonntag - auch Auftritte im Adler, als es dort noch im alten Saal die legendären Fasnachtsveranstaltungen gab. Neu hinzu kamen im Jahre 2004 mit Oberzunftmeister Martin Meier und Frau Tanja sowie dem heutigen Ehrenzunftmeister der Schergässler Werner Fehrenbach und seiner Frau Elli zwei Familien, die aufs Engste mit der hiesigen Fasent verbunden sind. Bis zum heutigen Tage ist die Gruppe sehr aktiv und zeichnet sich durch tolle Ideen und prächtige Kostüme aus.

Die ausgewählten Themen lehnen sich oft an die Ereignisse des zurückliegenden Jahres an: Sandmännchenjubiläum, die Schergässler 2007 in China, Dschungelcamp „Ich bin ein Star..“, Mozartjahr und Harry Potter. Aber auch die weiteren Ideen brachten tolle Kostüme hervor: Ulknudeln, Pizzabäcker „Pizza Carnevale“ und der "Schalk im Nacken". Im Jahre 2007 erfüllten sich die Gruppe einen lange gehegten Traum mit dem Bau von Schellenbäumen für jedes Mitglied. Besonders beliebt sind die Vorbereitungsabende, bei denen neben der Bastelei auch die Kommunikation und die Blödelei nicht zu kurz kommen.

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