Narren strahlten mit der Sonne in Niederwinden um die Wette
Klein und Groß hatten beim Umzug anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Schindlejokel viel Spaß. Ganz Niederwinden war ein einziges Narrendorf - mit Ausnahme der Bundesstraße, die mangels fehlender Umgehung nur eine Stunde für den Umzug gesperrt wurde. Diese Tatsache tat der Feierlaune der Narren und Besucher aber keinen Abbruch. Den Schergässlern hat es trotz der Minusgrade sehr gut gefallen. Manch einer fühlte sich an die alten Zeiten des Vierertreffens erinnert, als die Schergässler gemeinsam mit den Schindlejokel aus Niederwinden, den Silberklopfern aus Bleibach und der Narrenzunft Oberwindemer Spitzbue einen närrischen Bund bildeten. Regelmäßig waren die Schergässler zu Gast im Elztal und die drei Elztalzünfte gern gesehene Gäste in Reichenbach. Die Bildergalerie vermittelt einen kleinen Einblick in den schönen Tag.
Der Umzug in Niederwinden war für die Schergässler Abschluss eines erfolgreichen Wochenendes, das am Samstag mit dem großen Zunftabend der Schergässler in der Geroldseckerhalle eingeläutet wurde. Altbewährte und für gute Stimmung sorgende Akteure standen auf der Bühne und boten ein vierstündiges Bühnenprogramm mit viel Witz, Tanz und Musik. Gemäß der seit Jahren gepflegten Tradition, wurde an diesem Abend auch das neue Baronspaar inthronisiert. Michaela I und Heiko I hielten eine schwungvolle Antrittsrede und werden die Narren in Reichenbach durch die diesjährige Kampagne führen.


